Lexikon

Auf dieser Seite erklären wir dir Begriffe, die in der Sportwissenschaft und Orthopädie-Technik häufig vorkommen. Dazu zählen neben Hilfsmitteln vor allem Beschwerden und Fehlstellungen, die unsere Hilfe notwendig machen. Sollte der Begriff, zu dem du eine Erklärung benötigst, fehlen, wende dich gerne an uns: 089 686 462.

Läuferknie (runner’s knee):

Bei einem Läuferknie ist der Tractus iliotibialis aufgrund einer Fehl- oder Überlastung gereizt. Unter diesem Wortungetüm versteckt sich ein Faszienstreifen, der sich an der Außenseite des Oberschenkels befindet und von der Hüfte bis über das Knie zieht. Trotz seines Namens können auch Biker unter einem Läuferknie leiden. Mithilfe unserer Analysen finden wir heraus, ob beispielsweise Bein- oder Fußfehlstellungen oder eine falsche Sitzposition der Grund für deine Schmerzen sein können. Häufig sind auch muskuläre Defizite festzustellen.  Anschließend schauen wir, welche Schuhe oder Fahrradeinstellungen sich am besten für dich eignen und ob dir eventuell orthopädische Hilfsmittel wie Einlagen helfen können. Zusätzlich erhältst du von uns ein individuelles Trainingsprogramm, das sich nach deinen Beschwerden und möglichen Fehlbelastungen richtet.

Schienbeinkantensyndrom (shin splints):

Bei einem Schienbeinkantensyndrom leiden die Betroffenen unter Schmerzen im Unterschenkel. Meist werden diese Schmerzen durch Laufen oder schnelles Gehen verursacht, doch nicht immer ist der Grund klar erkennbar. Bei unserer Gang- und Laufanalyse untersuchen wir genau, wie du gehst und läufst. Dabei erkennen wir zum Beispiel, ob du deinen Fuß übermäßig nach außen drehst. Denn diese und andere Fehlbelastungen können das Schienbeinkantensyndrom verstärken. Nach der Analyse bekommst du von uns eine umfassende Trainingsempfehlung mit Übungen, die deine Muskeln stärken, und passende Hilfsmittel wie maßgefertigte Einlagen oder die richtige (Lauf-)Schuhempfehlung, die deinen gesunden Gang unterstützen bzw. für dich als Läuferin optimal geeignet sind.

Patellaspitzensyndrom:

Das Patellaspitzensyndrom kennst du vielleicht auch unter dem Namen Springerknie beziehungsweise jumper’s knee. Bei einem Patellaspitzensyndrom hat sich die Sehne entzündet, die deinen Oberschenkelmuskel mit dem Schienbein verbindet und über die Kniescheibe (medizinisch: Patella) läuft. Häufig tritt diese Überlastung bei Sportarten mit häufigen Sprüngen oder Richtungswechseln auf, wie zum Beispiel Volleyball, Basketball oder Fußball. Mithilfe unserer Gang- und Laufanalyse sehen wir, ob deine Schmerzen eventuell von einer Fehlstellung oder Fehlbelastung herrühren können. Anhand der Ergebnisse beraten wir dich anschließend zu möglichen Therapien.

Sensomotorische Einlagen:

Für manche Menschen eignen sich sensomotorische Einlagen besser als „normale“ orthopädische Einlagen. Denn die sensomotorischen Einlagen aktivieren oder deaktivieren mithilfe sensorischer Impulse gezielt deine Muskeln oder Muskelgruppen. Dadurch kannst du Muskelspannungen vorbeugen und Fehlhaltungen ausmerzen. Inwiefern sensomotorische Einlagen speziell dir helfen können, finden wir gerne bei einer umfassenden Analyse heraus.

Knick-Senk-Fuß/Knick-Senk-Spreizfuß:

Knick-Senk- und Knick-Senk-Spreizfüße sind Fehlstellungen der Füße, die auf Dauer Beschwerden im ganzen Körper nach sich ziehen können. Bei einem Knick-Senk-Fuß knicken die Fersenbeinhöcker nach außen und das Längsgewölbe ist absenkt. Kommt noch der Spreizfuß dazu, dann ist auch das Quergewölbe des Fußes abgesenkt, was zu einer Verbreiterung des Fußes auf Höhe der Mittelfußknochen führt. Bei unserer Gang- und Laufanalyse erkennen wir, ob du eine dieser Fehlstellungen hast. Falls dem so ist, empfehlen wir dir passende Kräftigungsübungen und maßgefertigte Einlagen, um die Beschwerden zu reduzieren und Folgeschäden vorzubeugen.